Aufgeregt 2.0 - weitere zwei Tage dem Frieren frönen

Wer es noch nicht mitbekommen hat, das Fridge Festival kommt wieder nach Wien. Neben unserer Aufregung über dieses außergewöhnliche Festival, schleicht sich natürlich auch ein wenig Neugier mit ein. Denn im letzten Jahr hatten wir ein paar Kritikpunkte, die das Gesamterlebnis etwas getrübt, jedoch keinesfalls zerstört haben. Aber lest selbst....
Letztes Jahr war das Aufgebot an Großmeistern und Spitzensportlern schon sehr beeindruckend. Die Crew vom Fridge Festival holte The Prodigy, Booka Shade, Paul Kalkbrenner, die Crookers und so viele mehr auf die Donauinsel. Besonders beeindruckend war es zu sehen, dass Gudrun von Laxenburg - die den wahrscheinlich schwierigsten Slot bekommen hatten, nämlich parallel zu The Prodigy - es geschafft haben innerhalb von kürzester Zeit die Halle voll zu machen. 
Leider war das Bargeldlose Zahlsystem der größte Schwachpunkt an der letztjährigen Veranstaltung. Denn auch wenn die Idee nicht schlecht ist, war die Umsetzung eher unglücklich, da man doch immer sehr lang auf sein Kaltgetränk warten musste. Dieses Jahr erhoffen wir uns durch die Tatsache, dass dieses System mittlerweile in fast allen Bankomatkarten fest eingebaut ist, einen deutliche Verbesserung der Lage. Das Beste am Fridge ist jedoch eindeutig die Idee dahinter. Mitten im Winter ein Festival, in Wien. Zwei Tage feiern, einmal Eintritt bezahlen, zu Hause schlafen. Das Leben kann so schön sein. 


Nun jedoch zum kommenden LineUp. Hier sind wir auf ähnlich hohem Niveau. Nero konnte dieses Jahr schon Urban Artforms Festival überzeugen und steht daher ganz oben mit auf der To-Do-Liste. Möwe und DVBBS sollten definitiv am Freitag auch nicht versäumt werden. Für den Samstag erwarten uns Knife Party, Moguai und Modestep - alle mehr als nur ein Grund um sich schnell noch ein Ticket zu besorgen. Den Rest des LineUps seht ihr auf der Homepage vom Fridge.


Abgesehen von den Musikern, die wieder die Anrainer im 20. und 21. Bezirk nicht schlafen lassen, haben wir noch den Snowboard- und Freeski-Contest, wo etliche Pro-Rider wieder um Preisgelder in der Gesamthöhe von amtlichen 15.814,- Euro (20.000,- Dollar) kämpfen. Dafür nutzen sie die riesige (40x100 Meter) Rampe, die mit 220-250 Tonnen (!) Schnee befüllt wird. Kann man nur hoffen, dass die Temperaturen dieses Jahr etwas besser zum Anlass passen und nicht am zweiten Tag schon wieder große Mengen des Schnees einfach weggeschmolzen sind. 

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